Suchfunktionen und Filter

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Was du nach diesem Konzept kannst 3
  1. Du bist in der Lage, die Pflege produktspezifischer Filterattribute beim Anlegen neuer Artikel durchzuführen ,

    indem für ein vorgegebenes Produkt (z. B. Laufschuh) mindestens fünf relevante Filterattribute korrekt befüllt und einer Attributgruppe zugeordnet werden.

  2. Du bist in der Lage, das Hinterlegen von Synonymen und Alternativbezeichnungen im Suchindex umzusetzen ,

    indem zu drei Beispielprodukten jeweils mindestens zwei Synonyme, eine häufige Falschschreibung und ein umgangssprachlicher Begriff dokumentiert und eingepflegt werden.

  3. Du bist in der Lage, die Auswertung erfolgloser Suchanfragen zur Optimierung von Filter- und Synonympflege zu analysieren ,

    indem aus einem Protokoll mit Nulltreffer-Suchen drei Optimierungsmaßnahmen mit Priorisierung abgeleitet werden.

Warum findet niemand deine neuen Laufschuhe?

83 Suchanfragen, null Treffer

Marta scrollt durch den Suchanfragen-Report. Samstagnachmittag, 12:45 Uhr. Gestern hat sie 14 Trailrunning-Schuhe im Shop angelegt. Der Report zeigt: "Trailrunning gedämpft" - 83 Anfragen, null Treffer. Auch "Geländelaufschuhe" (47x) und "Trail Joggingschuhe" (31x) liefern nichts. Sechs ihrer Artikel passen genau zu diesen Anfragen.

Die Produktkategorisierung ist die Grundlage für die Auffindbarkeit im Shop. Aber die richtige Kategorie allein reicht nicht. Damit Suchfunktion und Seitenfilter greifen, braucht jeder Artikel gepflegte Filterattribute und hinterlegte Synonyme im Suchindex. Woran scheitern die 83 Anfragen konkret?

Fünf Filterattribute für einen Laufschuh

Marta öffnet einen der Schuhe im Backend. Die Filterfelder sind leer. Wer im Shop nach "Trailrunning gedämpft" filtert, bekommt nur Artikel mit befülltem Dämpfungsgrad angezeigt.

Für einen Laufschuh sind fünf Filterattribute relevant:

  1. Dämpfungsgrad (stark / mittel / minimal)
  2. Geeigneter Untergrund (Trail / Straße / Mixed)
  3. Sprengung in mm (Höhenunterschied Ferse-Vorfuß)
  4. Gewicht in Gramm
  5. Pronationsstütze (neutral / leicht / stark)

Jedes Attribut gehört zu einer Attributgruppe, die der Shop als Filterkategorie in der Seitenleiste anzeigt. Marta ordnet "Dämpfungsgrad" der Gruppe "Laufeigenschaften" zu und trägt "stark" ein. Damit taucht dieser Schuh bei der Filterkombination "Trailrunning + stark gedämpft" als Treffer auf.

Synonyme schließen die zweite Lücke

Filter funktionieren jetzt. Aber "Geländelaufschuhe" liefert weiterhin null Treffer, denn im Produkttitel steht nur "Trailrunning". Die Suchmaschine erkennt nicht, dass beides dasselbe meint.

Marta hinterlegt im Suchindex drei Typen von Alternativbegriffen:

  • Synonyme: "Geländelaufschuhe", "Trailschuhe"
  • Häufige Falschschreibungen: "Trailruning", "Trail Runing"
  • Umgangssprachliche Begriffe: "Trail Joggingschuhe", "Waldlaufschuhe"

Ab sofort matcht die Suche alle diese Eingaben mit Martas Trailrunning-Schuhen.

🤔 Frage dich: Wie würdest du vorgehen, wenn du statt Laufschuhen 30 Kaffeesorten im Shop anlegst - welche Filterattribute und Synonyme wären dort relevant?

Wie findest du die nächsten Lücken im Suchindex?

Nulltreffer-Protokoll auswerten

Martas Trailrunning-Problem ist gelöst. Aber der Report enthält dutzende weitere Suchbegriffe ohne Treffer. Wie priorisierst du die Nacharbeit?

Drei Maßnahmentypen, sortiert nach Umsetzungsgeschwindigkeit:

  1. Synonyme ergänzen (sofort umsetzbar, geringster Aufwand) - Suchbegriffe, die ein vorhandenes Produkt meinen, aber anders formuliert sind. Beispiel: "Geländelaufschuhe" für Trailrunning-Schuhe.
  2. Fehlende Filterattribute nachpflegen (mittlerer Aufwand) - Produkte existieren, aber bestimmte Filterkombinationen liefern keine Treffer, weil Felder leer sind. Beispiel: "Trailrunning gedämpft" scheitert am leeren Dämpfungsgrad.
  3. Eine Sortimentslücke melden (strategisch, höchster Aufwand) - der gesuchte Artikel existiert gar nicht im Sortiment. Beispiel: "Barfußschuhe Trail" bei 120 monatlichen Anfragen, aber kein passendes Produkt im Shop.

Die Priorisierung folgt zwei Kriterien: Häufigkeit der Suchanfrage und Umsetzungsaufwand. 83 tägliche Anfragen für ein vorhandenes Produkt ohne Synonym haben höhere Priorität als 5 Anfragen für ein fehlendes Nischenprodukt.

161 Anfragen, die jetzt Treffer liefern

Martas 14 Trailrunning-Schuhe tauchen jetzt bei allen drei Suchbegriffen auf. 161 Anfragen pro Tag, die ab sofort Produkte zeigen statt leere Seiten.

🧑‍🏫 Erkläre es im Kopf: Stell dir vor, du erklärst einer neuen Auszubildenden Person in drei Sätzen, warum das Anlegen eines Produkts im Shop nicht mit Titel und Preis erledigt ist - und was passiert, wenn Filterattribute und Synonyme fehlen.

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Du bist E-Commerce-Auszubildende:r. Marta stellt fest, dass Kunden nach 'Trailrunning gedämpft' suchen, aber keine Treffer erhalten. Welche Maßnahme behebt dieses Problem nachhaltig?

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